Gibt es kostenlose Prepaid Kreditkarten?


Wüstenrot Visa Prepaid

Die Frage nach der kostenlosen Prepaid Kreditkarte muss leider verneint werden. Sie profitieren im vollen Funktionsumfang von den Vorteilen einer Kreditkarte, müssen jedoch auch für alle entstehenden Gebühren aufkommen.

Dazu gehört in erster Linie Jahresgebühr, die bei jedem Anbieter unterschiedlich ausfällt. Hier sollten Sie ganz genau hinschauen, denn was als kostenlos angeboten wird, kann sich später als hohe Jahresgebühr entpuppen.

 

Achten Sie auf die Tücken der kostenlosen Prepaid Kreditkarten!


So werben beispielsweise zeitlich limitierte Angebote mit einer kostenfreien Jahresgebühr. Diese gilt in den meisten Fällen jedoch nur für das erste Jahr. In den Folgejahren müssen Sie dann oft eine hohe Gebühr bezahlen. Gelegentlich kann für Sie eine geringere Jahresgebühr vom ersten Jahr günstiger sein, als die teilweise sehr hohen Gebühren von 80 Euro oder mehr.

 

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Die Bank verdient immer mit


Banken wollen an ihren Angeboten natürlich verdienen. Da Ihnen bei der Prepaid Kreditkarte kein Kreditrahmen bewilligt wird, der der Bank im Normalfalle Zinsen einbringt, ist die Kreditkarte zum Aufladen mit diversen Gebühren bestückt. Auch hier können Sie im Zweifelsfalle mit hohen Kosten überrascht werden.

Es wäre zu einfach, wenn das Wort "kostenlos" ohne zeitliche Beschränkung funktionieren würde. Daher sollten Sie insbesondere bei kostenlosen Angeboten für die Prepaid Kreditkarten immer auf die zukünftigen Folgekosten achten.

 

Vergleiche schützen vor überraschenden Gebühren


Im Vergleich der aufladbaren Kreditkarten zeigt sich sehr schnell, welches Angebot für den Verbraucher tatsächlich günstig ist. Oft trügt der Schein, wenn beispielsweise die Aufladegebühren im Vergleich hoch sind. Was nützt Ihnen die kostenfreie Jahresgebühr, wenn die Überweisungskosten in der Relation hoch sind?

Andererseits gibt es auch aufladbare Kreditkarten, die Ihnen ein Guthabenzins zahlen. Auch wenn dieser relativ gering ist, kann er langfristig die Jahresgebühr oder auch die Überweisungsgebühren ausgleichen. Hierbei müssten Sie allerdings mehr als 1000 Euro dauerhaft als Guthaben auf Ihrer Prepaid Kreditkarte haben, damit diese Rechnung für Sie auch positiv ausgeht. Dennoch:

Möglich ist alles.

 

Achtung Falle! Entdecken Sie die Kostenfallen der aufladbaren Kreditkarten


Aufpassen müssen Sie auch, wenn die Dumping-Preise mit einer vorgeschriebenen Laufzeit verknüpft sind. Ein vorerst super günstiges Angebot präsentiert sich in der Summe als preisintensiver Meilenstein, den Sie im ungünstigen Falle zwei Jahre ertragen müssen.

So klingt es zwar verlockend, dass eine monatliche Gebühr nur zwei Euro kostet, doch in der Summe mit der Jahresgebühr und einer eventuellen Aktivierungsgebühr zahlen Sie doppelt und dreifach. Mit den Kosten der Aufladung kann sich hier eine jährlich zu zahlende Summe von 80 Euro oder mehr ergeben.

Auch Lastschrift-Rückgaben können Sie teuer zu stehen kommen. Beim Abheben am Geldautomaten wird eine Gebühr fällig. Wenn das Guthaben Ihrer Karte zum Beispiel 50 Euro beträgt, und Sie diese Summe abheben, wird Ihr Bankkonto mit einer Lastschrift-Rückgabe für die Transaktion belastet. Schon deshalb sollten Sie immer die Anbieter der Prepaid Kreditkarten vergleichen. Nur so entgehen Sie den trickreichen Fallen verschiedener Anbieter.

 

Die Vorteile der Prepaid Kreditkarte überwiegen


Auch wenn Sie eine aufladbare Kreditkarte dauerhaft nicht kostenfrei bekommen, so überwiegen dennoch die Vorteile für Sie als Verbraucher. Nicht zuletzt gibt es Prepaid Kreditkarten, die unabhängig vom Pfändungskonto eingesetzt werden können. Ist Ihr Girokonto also gepfändet, haben Sie immer noch die Option, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen - mit der aufladbaren Kreditkarte ohne Girokonto.

 

 

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